Presse

Kurier

19.05.2014, Wiesbaden
Galerienrundgang: Cornelissen und Wingert
Von Christine Dressler

WIESBADEN – Nur fünf Gehminuten, aber technische und optische Welten trennen zwei neue Ausstellungen in der Webergasse. Renata Kakols zehn spartanische Schwarz-Weiß-Fotos von Fingerabdruckgemälden in der Wingert Vinothek und Boris Ivandics 40 knallbunt überbordende Farbexplosionen bis zur übermannshohen Mauer in der Galerie Cornelissen eint aber die Aussage.So konträr die Wiesbadenerin und der Berliner Kroate arbeiten, spiegeln beide die Vielfalt des Lebens und fordern auf, mal die Perspektive zu wechseln.Der Auszug „Bewegung ist Leben“ aus Kakols Zyklus „Identität“ ergänzt die Kulturtage im Bergkirchenviertel, die 2014 das Motto „Ein Viertel in Bewegung“ haben. Fast komplett im Jahr 2014 entstand auch das Spektrum zu „die Mauer ist in Euren Köpfen“.Ivandic inszeniert das Leben humorvoll, poetisch und spielerisch mit allen Mitteln von Ölfarbe bis zur Spraydose in Kombination mit Collageelementen wie Worten, Fotos und Spiegelfolie, Objekten und Materialien.

Bei Cornelissen stellte Ivandic zwischen Schauen in Europa, Chicago, Shanghai, Nanjing und Peking bereits 2001 aus. Die trotz immenser Fülle und Dynamik harmonischen Gemälde, auf denen sich die Farbe auch eruptiv zu Reliefs bäumt, verbinden Abstraktes mit Figurativem wie einem Akt Ivandics, einer Zeichnung der Bundeskanzlerin, Tieren, Pflanzen und Fantasiewesen. Karg, trostlos und dreckig ist nur die Rückseite der Mauer. „Als hätt’s uns nie gegeben“ steht in einem der leeren, maroden Rahmen.

Ganz auf das unverwechselbare Zeichen der Identität reduziert Kakol ihre Arbeit, fängt Charakter und Anmut der Fingerabdrücke ein und formiert sie zu einem Kaleidoskop des Lebens. Dafür sie hat sie mit einer Spezialtinktur die Finger zweier Erwachsener und eines Kindes aus dem Viertel eingefärbt, über Papier geführt, die Handmalereien abfotografiert und vergrößert. Der Schwarz-Weiß-Kontrast lenkt den Fokus auf die Linien und Muster der Fingerabdrücke.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kultur/lokale-kultur/galerienrundgang-cornelissen-und-wingert_14150849.htm

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IHK Magazin Renata Kakol Fotostudio Wiesbden

IHK Magazin Renata Kakol Fotostudio Wiesbden

IHK Magazin HESSISCHE WIRTSCHAFT
| DEZE
MBER 2013 + JANUAR 2014

Chef und Mitarbeiter sollten Gesicht zeigen „Geschäfte entstehen zwischen Menschen. Daran sollen Firmen denken, wenn sie sich im Web präsentieren“, sagt die Wiesbadener Fotografin Renata Kakol. Sie stellt bei ihrer Arbeit immer wieder fest, dass Unternehmen zwar versuchen, eine Beziehung zum Besucher ihres Internetauftritts aufzubauen, dabei aber nicht authentisch sind. Die freundliche Dame vom Callcenter hat eine erstaunliche Karriere gemacht – sie lächelt auf der Homepage des Elektrohändlers eben so wie bei der Versicherung und dem Möbelhaus. „Um Geld zu sparen, kaufen einige Firmen fertige Businessfotos für kleines Geld“, sagt Kakol. „Mit den austauschbaren Fotos gehen sie im Allerlei-Meer unter.“ Sie rät dazu, Fotos vor Ort zu machen. Chef und Mitarbeiter sollten Gesicht zeigen: „Dadurch gewinnt der Kunde einen direkten Bezug zum Unternehmen. Er bekommt ein gutes Gefühl, wenn er mit den Kontaktpersonen schon per Foto in Verbindung steht. Das echte Bild einer Firma, eines Anwalts, Beraters oder Coachs spricht den Betrachter an.“

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Tageblatt

Ausstellung „Wiesbadener Straßenbühne“:
29.09.05 Wiesbaden, Wiesbadener Tagblatt
„…Der Betrachter wird auf die verschiedenen Charaktere der Musiker, ihre Mimik und Gestik aufmerksam. Es handelt sich also um eine menschliche Studie, um die Kommunikation zwischen Mensch und Instrument und anderen Menschen.“
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Kurier

25.10.05 Wiesbaden, Wiesbadener Kurier
„…(Musiker)Sie alle wurden inmitten ihres Spiels aufgenommen, weshalb auf den Fotos nicht der Dialog mit der Kamera, sondern mit dem Publikum zu sehen ist.“
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Kurier

Ausstellung „ Entwicklungen
29.11.03 Wiesbaden,Wiesbadener Kurier
„…(Renata Boja) spielt das Thema menschlicher Beziehungen und Empfindungen indirekt, sozusagen als Schattenwurf, mittels zweier Stühle durch.“

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